Monats-Archive: November 2011

Werben mit Partnern

Im World Wide Web warten auf Webseiten-Betreiber zahlreiche Möglichkeiten der Werbung, die es wirklich nur online gibt. Ein sehr beliebtes und kostengünstiges Konzept ist das Affiliate Marketing, im Rahmen dessen Vertriebskooperationen gebildet werden. Nach dem Motto Werbetreibender (Merchant) sucht Partner mit passenden Webseiten (Affiliate), um seine Produkte, Services etc. zu bewerben, werden auf Provisionsbasis Business-Partnerschaften geknüpft. So entsteht eine Win-Win-Situation, mit der meist beide Seiten ihre Ziele erreichen können.

Dass Affiliate Marketing sich regen Zuspruchs erfreut, kommt nicht von ungefähr. Zahlreiche Vorteile kennzeichnen das Vertriebskonzept. Allen voran der kostensparende Ansatz, dass erst ein tatsächlicher Klick auf die Werbung, die auf der Affiliate Webseite platziert wurde, Provisionen in vorab vereinbarter Höhe fällig macht. Affiliate Marketing lässt sich so sehr gut planen und bietet auch eine optimale Möglichkeit zur laufenden Erfolgskontrolle. Da der Affiliate natürlich möglichst gute und langfristige Umsätze lukrieren möchte, wird er außerdem bestrebt sein, den Merchants auf seiner Webseite bestmöglichen Service zu bieten. Je besser die jeweilige Webseite sich präsentiert, je mehr Besucher diese anzieht und je effektiver die Werbung platziert wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass eine Merchant-Einschaltung viele Klicks erhält. Affiliate Marketing läuft also fast wie von selbst und vertraut auf das Prinzip von Geben und Nehmen.

Damit passende Merchants und Affiliates auch wirklich zueinanderfinden, wurden sogenannte Partnernetzwerke ins Leben gerufen. Auf diesen können sich Interessierte genau jenen Partner aussuchen, der zu ihren Affiliate Marketing Zielen und ihren Zielgruppen passt. Oft übernimmt ein Partnernetzwerk auch das Handling und den Ablauf, was Provisionen etc. betrifft.

Richtige Keyword Density

Keyword Density steht in der Online Marketing Sprache für den deutschen Begriff “Keyworddichte”, welche ein maßgeblicher Indikator für den Erfolg und die Qualität einer Webseite sein kann. Bei der Suchmaschinenoptimierung werden dabei einzelne Unterseiten gezielt auf ein bestimmtes Keyword, also einen populären Suchbegriff optimiert, um die Zielseite zu diesem Suchbegriff in den Wertungen bei Suchmaschinen zu verbessern. Das führt nicht nur zu besseren Positionen zu diesem Keyword, sondern im Umkehrschluss natürlich auch zu höheren Besucherzahlen. Hier muss der Webmaster beziehungsweise der verantwortliche SEO aber die richtige Balance in der Keyword Density finden, anderenfalls könnten Texte in ihrer Qualität und später sogar in ihrer Wertung leiden.

Die richtige Keyword Density ist dabei in SEO Kreisen stark umstritten und wird selbstverständlich auch nirgends offiziell bestätigt. Da Suchmaschinen, allen voran natürlich Branchenführer Google, ihren Algorithmus zur Ermittlung der Stärke einer Webseite zu großen Teilen streng geheim halten und auch nur Vermutungen nach bekannt ist, welche Faktoren mit welchem Gewicht in die Rechnung fallen, ermittelt man die optimale Keyword Density zum einen aus Studien und Erfahrungen anderer Webmaster, zum anderern über die Lesbarkeit der Texte zu dem Keyword. Denn letztlich gilt auch in Internetkreisen noch immer: Content ist King und sollte in erster Linie für die User gemacht werden.

Prinzipiell kann die Keyword Density einfach angehoben oder reduziert werden, indem man den prozentualen Anteil von dem Suchbegriff im Text zum Verhältnis des gesamten Textes auf der Webseite stellt. In der Regel beträgt die Keyword Density der meisten Seiten zwischen 0,5 und 5 Prozent, je nachdem wie stark das Keyword in den Text eingebracht wird.

Der Pagerank

Bis vor einigen Jahren war der Pagerank einer der wichtigsten Erkennungsmerkmale für eine Webseite, die im Ranking der großen Suchmaschinen, eine gute Platzierung inne hatte. Durch die Veränderungen der Algorithmen, die durch den Missbrauch der Pagerank – Kriterien durch viele Webseitenoptimierer nötig wurden, veränderte sich der Pagerank der Seiten, und verlor eventuell an Aussagekraft.

Zum Erreichen des damals begehrten Pagerank mussten viele Kriterien erfüllt werden. Die Optimierung begann schon im Header-Bereich jeder Webseite. Meta-Tags,Titles, Descriptions und Keywords, um nur einige zu nennen, mussten dem Seiteninhalt genau angepasst werden. Der Body der Webseite musste einen bestimmten Aufbau haben und Text, respektive Keywords mussten mit den Angaben im Header-Bereich übereinstimmen. Findige Webmaster nutzten dieses System aus und begannen mit dem “spammen” der Keywords. Die Seiten bekamen die besten Platzierungen in den Suchmaschinen, doch der Inhalt war, wenn überhaupt vorhanden, sehr fraglich.

Die Kriterien von heute sind weit aus schwieriger zu erfüllen. Durch neue technische Möglichkeiten, können Texte auf Webseiten ausgelesen und beurteilt werden. Gleichzeitig wird festgestellt ob der Text abgeschrieben oder auf eigenem Wissen basiert. Hiermit wollen die Suchmaschinen den Mehrwert einer Webseite für den Leser erreichen. Keywords müssen in einem bestimmten Prozentsatz zum Text stehen. Ein weiteres Kriterium für eine gute Webseite ist der Backlinkaufbau. Themenrelevante Links und Verweise von ähnlichen Seiten, lassen auf die Wichtigkeit und Beliebtheit einer Webseite schließen. Das heißt mit wenigen Worten, dass gut verlinkte Seiten mit einzigartigem Text eine bessere Suchmaschinenplatzierung erhalten.

Da diese Kriterien mit dem ehemals gedachten Ranking der Seiten nichts mehr zu tun haben, ist der Pagerank heute wahrscheinlich fast bedeutungslos.

Gestaltung von Suchmaschinenwerbung

Suchmaschinenwerbung ist für Firmen, die eine breit gefächerte Zielgruppe ansprechen, ein äußerst nützliches Mittel im Online-Marketingmix. Während SEO-Maßnahmen, die eine Seite in sich und im Netz optimieren, meist erst nach Wochen und Monaten Ergebnisse zeigten, erzeugt Suchmaschinenwerbung einen sofort messbaren ROI. Die Werbung erscheint schließlich auf Knopfdruck (oder Mausklick, wie man will). Sie funktioniert ebenso wie das Schalten von Anzeigen in einer Zeitung. Man gibt die Suchmaschinenwerbung auf, und schon erscheint sie auf Seite 1 bei Google, wenn man bereit ist, dafür zu bezahlen.

Suchmaschinenwerbung wird über die Kosten pro Klick bezahlt (CPC = Cost per Click). Das ist eine faire Abrechnungsvariante, die außerdem eine elegante Steuerung der Anzeigenplatzierung ermöglicht. Die entsprechenden Tools in den Suchmaschinen lassen es zu, dass Sie als Werbetreibender in jeder Minute festlegen können, wie viel Sie für einen Klick auf Ihre Anzeige zu zahlen bereit sind. Wenn Sie diese Kenngröße nach oben setzen, erscheint Ihre Anzeige an erster Stelle, farbig unterlegt, in den Google-Ergebnislisten. Es könnte natürlich sein, dass Sie dann für einen Klick 2, 3 oder 15 Euro bezahlen, nach oben gibt es generell kaum Grenzen. Es besteht ein natürlicher Wettbewerb mit der Konkurrenz, die auf die gleiche Weise Suchmaschinenwerbung betreibt.

Man kann Suchmaschinenwerbung sehr stark optimieren, indem die Keyword-Tools genutzt werden, die zum Beispiel Google über AdWords zur Verfügung stellt. Es gibt auch Programme anderer Anbieter. Die Nutzung solcher Tools bei der Suchmaschinenwerbung gewährleistet (zum Beispiel Yahoo!), dass Ihre Werbung wirklich dann auftaucht, wenn Nutzer nach den Begriffen suchen, die für Ihre Webseite relevant sind. Über eine geschickte Steuerung erreichen Sie damit passgenau Ihre Zielgruppe.